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In die Ecke, Besen! Besen! Seid’s gewesen.

13 Jul

Daniel Radcliffe konnte es auf der Filmpremiere gar nicht fassen, dass es nun soweit ist: Der letzte Teil Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2 kommt morgen in die Kinos, weitere Dreharbeiten gibt es nicht und das Abenteuer Zauberlehrling ist in der Form beendet…

Zu meiner Schreiberlingschande muss ich gestehen, dass ich nur die ersten vier Filme gesehen hatte, jedoch die Bücher mehrfach verschlang. Nach dem vierten Film reizten mich die Filme einach nicht mehr. Zeit dies zu ändern war heute Nacht: Mit Gleichgesinnten traf man sich also im Kino, um den achten und letzten Potter-Film zu sehen. Kurz vor Beginn gab es noch eine kleine Verlosung an Fans, die verkleidet (oder zumindest beschalt) ins Kino kamen. Als Preise dienten ein Hexenbesen, ein HP7.2-Poster und Klebetattoos. Nachdem das Applausometer die drei Gewinner festlegte, stieg die Spannung. Snape bricht in Dumbledors Grab ein, Harry blickt auf Dobbys Grab an der Küste – der Film begann…

Ich war ja etwas skeptisch, da man die Tradition aufbrach und im Gegensatz zu den anderen Filmen den Letzten als 3D-Variante herausbrachte. Da ich seit Alice im Wunderland meinen Glauben an die Technologie verloren hatte, war ich auch aus dieser Hinsicht auf den Film gespannt. Und wahrhaftig, es gab wesentlich schärfere Aufnahmen, doch man kommt (noch) nicht an die Schäfe von 2D-Filmen ran. Effektmäßig wurde mächtig in die Entwicklerkiste gefriffen, dramaturgisch hat der Film weniger zu bieten, denn er begann und plätscherte einfach so dahin. Erst als Harry in das Denkarium blickte, fesselte er mich und ich war erstmals ernsthaft interessiert, wie die Sache weiterging. Ich möchte keinesfalls zuviel über den Inhalt verraten, da es ja noch immer Leute geben soll, die den Inhalt nicht kennen und ein Spoiler meinerseits wäre doch mies.

Alles in allem kann man den Film definitv anschauen, auch wenn er nicht die Spannung erzeugt, die man sich wünscht. Auch Muggel, die das Ende noch nicht kannten, fanden ihn wenig überraschend, zumal es wieder ein paar Actionfilmsequenzen gab, die aber recht schnell ohne viel Action aufgelöst wurden. Dafür hatte er aber einen andren Effekt: Nicht nur bei mir, sondern auch bei anderen aus der Kinogruppe, hegte sich wieder der Wunsch, mal wieder alle Bände durchzulesen und sich an die Zeit zurückzuerinnern, in der man nachts halb fünf aus dem Trimagischen Turnier auftauchte, wo man doch eigentlich in 2 Stunden wieder aufstehen und zur Muggelschule musste. Sprich an die gute Zeit, die man mit dem Zauberlehrling hatte. Auf dass er wieder den Nimbus 2000 zur Hand nehme und Howarts und die (Zauberer-) Welt vor dem, dessen Namen ich an dieser Stelle dann doch mal nicht nennen möchte, mit seinen treuen Freunden zu retten.

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