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Archiv der Kategorie: Nachrichten aus Mittelerde

Mit DTG-Postern Gutes tun

Nicht jeder verlässt sein Heim freiwilligEine der großen Botschaften der Werke Tolkiens ist das Funktionieren der Völkerverständigung. Oder der generelle respektvolle Umgang der Geschöpfe untereinander. Es sind Dinge, die wir dieser Tage einmal wieder dringend brauchen. Für den 10. Oktober ist in Schneeberg eine Kundgebung geplant, die „Tradition statt Invasion“ heißen soll. DIese Woche gingen wieder am Montagabend zu viele Menschen auf Dresdens Straßen – in Leipzig waren sogar Montag und Mittwoch „Spaziergänger“ unterwegs. Und gleichzeitig erreichen Flüchtlinge unser Land. Menschen, die Haus und Hof und zumeist den Rest ihrer Familie hinter sich lassen – in der Hoffnung auf ein friedlicheres, besseres Leben.

Diesen Menschen soll und muss geholfen werden! Und hier setzt eine Aktion der Deutschen Tolkiengesellschaft an. Für nur vier Euro (zzgl. Versand) kann an Eines der insgesamt 2.000 DIN A1-Plakate erstehen. Der Erlös geht (abzgl. der Produktionskosten von 80 Cent) an die Flüchtlingshilfe des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB). Neben dem links zu sehendem Motiv gibt es noch ein Zwergenmotiv („Auch Zwerge waren mal Flüchtlinge!“), deren Zwergen-Icons vom LOTR Project-Betreiber Emil Johansson beigesteuert wurden.

Besucher des Tolkien Tages in Hannover, der Ring*Con oder des Tolkien Lesefestes können auch vor Ort ihr Exemplar aussuchen. Für alle Anderen fallen 1,45€ Versandkosten an, was aber kein Hindernis darstellen sollte. Also los! Fleißig Poster kaufen!

 

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A geeky birthday…

Bald schon ist Weihnachten, doch schon vor einer ganzen ganzen Weile habe ich zu meinem fast 42. Geburtstag und habe dazu wundertolle Geschenke bekommen. So bekam ich neben Bacon Bowl-inspirierten Muffinformen (it works) auch noch ein Cake End geschenkt:

 

Anbei lag unter anderem noch eine Glückwunschkarte, welche ebenfalls mit LEGO garniert war:

 

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Concerning hobbits

Vermutlich seit dem Erscheinen des Hobbits im Jahre 1937 lassen sich zahlreiche Menschen von eben jenen Geschöpfen aus Mittelerde inspirieren. Auch mich zogen die Halblinge in ihren Bann: So freute ich mich in der achten Klasse über die kleinen Härchen an den Füßen. Auch die Körpermaße schienen passend für mich, war ich selbst doch alles andere als eine riesenhafte Erscheinung. Doch auch ihr Trachten nach Frieden und Einfachheit machten sie für mich so liebenswert. Vielen anderen erging es ähnlich, sodass man im September international den Tag des Hobbits feiert. Dieses Jahr – zum 75. Jubiläum – gab’s für ausgewählte Schüler ein zweites Frühstück, welches bei den Bewohnern des Auenlands zum festen Tagesablauf gehörte. Dieses zweite Frühstück unterschied sich in westentlichen Bestandteilen, wie das Kochbuch Rezepte aus dem Auenland weiß.

Es entzieht sich meiner Kentniss, wie detailgetreu die einzelnen Mahlzeiten im Hobbit Pub angeboten werden, aber allein die Existenz eines Grünen Drachen spricht Bände. Und die Einrichtung sieht einfach grandios aus und lädt nicht nur auf ein Bier ein. Wem Neuseeland jetzt zu weit weg ist, dem sei die Bed & Breakfast-Pension Thilia ans Herz gelegt, welche eine Auenland-Famieliensuite vermietet.

Wer sich jedoch nicht nur kulinarisch als Hobbit fühlen möchte, der braucht eine Höhle. Dies scheint sich wohl auch der Künstler Jeremy Telford geacht zu haben, als er sich ein Beutelsend aus Luftballons baute. Wem dies noch nicht authentisch genug ist, dem sei dieses Hobbithaus empfohlen. So, genug Hobbit für heute.

Edit: Obwohl, wenn wir schonmal dabei sind: Es gibt noch leckere Hobbit-Cupcakes und Socken!!!!

 

They’re taking the Hobbit to Erebor

Allgemeinhin dürfte bekannt sein: Heute nun kommt Der Hobbit – Eine unerwartete Reise offiziell in die Lichtspielhäuser. Bis dahin war es ein langer Weg, wenn nicht gar eine ebensolche Reise… Anfangs ging um die Filmrechte, dann um den Regiesseur und irgendwann, ja irgendwann kam eine Meldung, mit der ich nicht mehr wirklich gerechnet habe: Es wurde begonnen das Drehbuch zu schreiben. Ich will hier nicht ansatzweise ausbreiten, was sich seit 1995 bezüglich des Filmprojekts zugetragen hat. Außerdem hat Cirdan von HDRF eh ein Buch dazu veröffentlicht.

Kurz vor 19:30 Uhr standen zehn Menschen vor der Schauburg in Leipzig, die in Kürze zur einzigen Vorstellung des Abends öffnen wird: Die Preview des ersten Hobbit-Teils. Selbstredend hatten wir schon den ein oder anderen Trailer gesehen, (gefachsimpelt, ob der Igel nun von Radagast gequält oder verarztet wird) und die Nachrichten rundherum aufgesogen, die die Medien durchstreiften (und das waren viele!) Pünktlich öffnete sich also der Vorhang und nach einem erfrischend kurzen Werbeblock begann am 12.12.2012 um 20:12 Uhr das Spiel.

Zu Beginn verwandelte sich das Warner Bros.-Logo in jenes von New Line Cinema – ein Nachruf an die Produktionsfirma, die uns den Herrn der Ringe realfilmisch ermöglichte. Daraufhin bleibt man im Wald der Erinnerugnen und berichtet von der großen Zeit des Zwergenreiches Erebor und wie es vom Feuerdrachen Smaug eingenommen wurde. Dann springen wir ins Auenland und sehen Bilbo (hier noch gespielt von Ian Holm), der in Beutelsend am Tage seines einhundertelfzigsten Geburtstags in den letzten Vorbereitungen für seinen Aufbruch nach Imladris steckt und sich dabei ebenfalls an seine alten Tage zurückerinnert. Es folgt ein kurzer Gastauftritt Frodos, der sich gerade anschickt, Gandalfs Ankunft im Auenland abzupassen. Daraufhin setzt sich Bilbo auf die Bank vor seiner Höhle, zieht an seiner Pfeiffe und lässt einen Rauchring aufsteigen. Dieser fungiert als Zeitbrücke, denn nun sind wir 60 Jahre früher an gleicher Stelle und ein auf der Bank sitzender Bilbo (nun gespielt von Martin Freeman) bekommt unerwartet Besuch von eben jenem Zauberer.

Zuvor wurden wir schon darauf vorbereitet, dass Bilbo zu Zeiten seines großen Abenteuers anders aussah als zu seinem 111. Geburtstag – obwohl er doch dank des Ringes um keinen Tag gealter war. Aber gut, darüber schauen wir mal hinweg. Es wurde bemängelt, dass sich die nachfolgenden Szenen zu sehr streckten, was ich jedoch nicht so empfand. Sicherlich wurde die Ankunft der Zwerge ausgeschmückt, aber nicht unbedingt in die Länge gezogen. Eher unstimmig war, dass sich der Zwergenhaufen erst so benahm, als sei er aus den Disneystudios ausgebrochen. Erst als sie das Abendessen beendet und das Geschirr gespühlt hatten, wurden sie vernünftig. Ob dieser Sinneswandel mit Sättigung oder dem verspäteten Auftauchen von Thorin Eichenschild zu tun hat, vermag ich nicht zu beurteilen. Auch später waren die Zwerge nie wieder so ungebändigt.

Einen großartigen Auftritt hatte hingegen Radagast, der braune Zauberer. Verwilderter konnte man sich einen solch irrwitzigen Naturburschen nicht vorstellen. Der Vogelkot, der ihm übers Gesicht rann – da er unter seinem Zaubererhut Botenvögel mit sich herumträgt – war nur eine der liebenswerten Details. Ein ebensolches war auch seine Hütte, die windschief um einen Baum gebaut war und in der er den oben erwähnten Igel wiederbelebte. (Juhubel, ich hatte Recht.) Diese Charaktereinführung wurde gleich genutzt, um die Veränderungen im Grünwald zu illustrieren. (Irgendwie mag ich diese Spinnen. Besonders als sie wieder davonzogen hatten sie etwas Erhabenes.)

Nicht so stimmig waren aber einige Abenteuer der Gefährten. Im Buch beschreibt Tolkien, wie Bilbo jenseits des Tales Steinriesen sah, die sich zum Spaß Felsblöcke zuschleuderten. Im Film geraten die Wanderer mitten in den Kampf hinein. Nicht nur mir kamen die Bilder sehr bekannt vor. Musste sich hier die Gemeinschaft vor herabstürzenden Felsen in Acht nehmen, mussten die Ringgefährten Schneebrocken ausweichen. Auch die Relationen waren etwas ungewöhnlich. Hatte man doch vor ein paar Wargen Furcht, die es auf das Zwergenpack abgesehen hatten, so kämpfte man später gegen ein riesiges Orkheer. Nur weil Gandalf »Kämpft!« schreit. Dass dieser Kampf dann zufälliger als zufällig von statten geht, verbreitete etwas Unmut. (Die Zwerge hatten eine Leiter, mit der sie Orks zurückdrängten, welche wiederum von einer durchbrochenen Brücke fielen. Dass diese Leiter milimetergenau die Kluft der beiden Brückenenden verband und die Zwerge in einem Affenzahn darüberrannten, ohne dabei auch nur einmal daneben in ein Leiterloch treten, war dann doch eine Spur zu derb. Ganz zu schweigen von dem Brückenaufbau der hunderte von Metern tief fiel, ohne dabei großartig kaputt zu gehen…)

Unterdessen rätselten Bilbo und Gollum. Dorthin gelangte Bilbo, als er mit einem Ork kämpfte und mit ihm eine Klippe hinabstürzte. Es scheint ein Wunder, dass Bilbo diesen Sturz überlebte, aber gut, auch das Ork musste ja anschließend durch Gollum kaltgemacht werden. Dabei sang Gollum ein neues Lied in bester Auf-den-Tisch-kommt-heut-ein-Fisch-Manier. (Freude!) Die Rätsl in der Finsternis war eine gute Abwechslung zum Orkschlachten. Allein die Darstellung Gollums war grandios. Man bemerkte sofort, dass er noch nicht so verbittert und hasserfüllt war, wie wir ihn aus den Herrn der Ringe kennen. Seine Augen waren noch groß und gütig, wenn auch seine Schimpfereien schon ausgefeilt waren. Auch als Bilbo schließlich Gollums Höhle verließ, wurde verdeutlicht, dass der Ring noch nicht recht schwach war. Natürlich war Bilbo unsichtbar und ein Teil der Geisterwelt, aber seine Umgebung war noch lange nicht so verzerrt und verfinstert, wie Frodo es erlebte. Gut, sind ja auch 77 Jahre hin…

Es gibt also genügend Gesprächsstoff über die Umsetzung der Handlungsebenen und die daraus resultierenden Schlachten. Unterstützend zur Seite stand der grandiose Soundtrack von Howard Shore. Wie bereits im ersten Trailer angedeutet, wurden Leitthemen aus dem Herrn der Ringe übernommen, was eine „Rückkehr nach Mittelerde“ deutlich vereinfacht. Und zwischen den bekannten Weisen erhebt sich immer wieder die großartige Melodie der Hobbit-Trilogie. Der Soundtrack kommt auf jedenfall auf meinen musikalischen Wunschzettel fürs nächste Jahr. Vielleicht beglückt uns ja wieder eine Komplettfassung, so wie bereits bei beim Herrn der Ringe geschehen. Ich würde sagen, die Chancen stehen gut.

Ob nun die 48 Frames pro Sekunde nativ in stereoskopisch gedrehtem 2D besser sind als der (Noch-) Kinostandard von 24 Einzelbildern, kann ich nicht beurteilen. Wir entschieden uns ganz bewusst für ein kleines Kino, welches eine traditionelle 2D-Aufführung durchführte. Dass beim „Halbieren“ der Bildrate Fehler passieren, dürfte klar sein. So gab es ganz am Anfang bei einer Fahrt über eine Mittelerdekarte einen unglaublichen Shutter-Effekt. Auch später rucktelte das Bild gelegentlich, aber nicht mehr so plakativ, wie beim Kartenüberflug. Außerdem gab es den ein oder anderem Umschnitt, an dem für ein bis zwei Frames mal die Hälfte des Bildes weg war. Ob das wiederum kinotechnisch bedingt war, entzieht sich meiner Kenntnis. Enttäuscht war ich jedoch von der Matschigkeit des Bildes. Keine einzige Schärfe konnte ich im Bild erkennen, ein gefühlt riesiger Weichzeichner lag über der Leinwand. Besonders Bruchtal, was im Herrn der Ringe so plastisch daherkommt, fiel hier negativ auf. Wie gesagt, ich kann (noch) nicht beurteilen, ob „nur“ 2D daran Schuld ist oder ob dies auf den Verzicht von Miniaturen zurückzuführen ist. Eine Klärung wird wohl erst durch einen 3D-Besuch oder das Durchsehen des Bonusmaterials der Special Extended Edition nächstes Jahr bringen…

Als bekannt wurde, dass Peter Jackson den Film dem Herrn der Ringe ähnlich gestalten wolle, war klar, dass dass sich die Verfilmung vom Buch absetzen würde. Dies wiederum ist aber auch einleuchtend, da Der (kleine) Hobbit ja schließlich ein Kinderbuch ist und dies nicht direkt massentauglich umgesetzt werden kann. Letzteres ist bei einer solchen Produktion aber dringend notwendig: Das Schicksal von New Line Cinema hing damals vom Erfolg des Herrn der Ringe ab, der Hobbit hing aus finanziellen Gründen lange am seidenen Faden. Da geht es nur in die eine Richtung – zumal der Film von einem Major Label finanziert wurde, was Experimente nur geringfügig zulässt. Es ist klar: Ein Buch kann nie 1:1 umgesetzt werden, dafür unterscheiden sich beide Medien zu sehr von einander. Am Ende steht immer der (hoffentlich bestmögliche) Kompromiss aller bedürftigen Elemente: Angefangen bei der Dramaturgie und den technischen Möglichkeiten bis hin zur Erwartungshaltung des Publikums. Ob diese Komponenten aber über alle drei Filme hinweg zusammenspielen werden, muss abgewartet werden. Noch bin ich skeptisch, dass der Stoff, den sich das Team um Peter Jackson erdacht hat, für ein dritter Film ausreicht. Es steht also in den Sternen, wie sich die unerwartete Reise fortsetzt. Aber, das liegt ja in der Sache selbst.

 

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Doppelgängers aus LEGO

Diese Woche läuft Gandalf plays bagpipeDer Hobbit – Eine unerwartete Reise in Deutschland an. Am morgigen Mittwoch gibt es bereits Previews in zahlreichen Kinos. Seit Anfang des Monats gibt es das offizielle Hobbit-LEGO im Handel. (Dudelsack im Beutelsend-Set nicht enthalten…)

Nun habe ich eben auf Buzzfeed ein paar schicke Bilder gesehen, auf denen einige Schauspieler auf ihre »Doppelgängers« aus LEGO treffen. Ich mag das Wort Doppelgängers.

 

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Was macht ein Zauberer in seiner Freizeit?

Gerade bin ich auf auf den Unipiper aufmerksam geworden. Ein Great-Highland-Piper spielt ein paar Tunes des Herrn der Ringe. So weit, so gewöhnlich. Dass er aber anlässlich der bevorstehenden Hobbit-Premiere im Gandalfkostüm spielend durch Portland auf einem Einrad fährt… Mir fehlen die Worte bei soviel Konzentration und Einfallsreichtum. Sein YouTube-Account findet sich inzwischen auch in meinem RSS-Lesegerät wieder…

Direktlink, gefunden im Kraftfuttermischwerk.

 

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The Lord of the Libraries

„Und wieder eine Herr-der-Ringe-Parodie.“ denken jetzt bestimmt einige von euch. Stimmt, aber sie ist von der University of Kansas und dient… der Aufklärung.

 

 

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