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Harry Potter and the Speed of Storytelling

Heute machte uns eine Freundin auf The Lord of the Rings in 99 Seconds aufmerksam. Und da dieser Blog eh immer mehr tolkienesk wird, gibt es das Ganze nun als Ausgleich für Harry Potter:

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Doppelgängers aus LEGO

Diese Woche läuft Gandalf plays bagpipeDer Hobbit – Eine unerwartete Reise in Deutschland an. Am morgigen Mittwoch gibt es bereits Previews in zahlreichen Kinos. Seit Anfang des Monats gibt es das offizielle Hobbit-LEGO im Handel. (Dudelsack im Beutelsend-Set nicht enthalten…)

Nun habe ich eben auf Buzzfeed ein paar schicke Bilder gesehen, auf denen einige Schauspieler auf ihre »Doppelgängers« aus LEGO treffen. Ich mag das Wort Doppelgängers.

 

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Was macht ein Zauberer in seiner Freizeit?

Gerade bin ich auf auf den Unipiper aufmerksam geworden. Ein Great-Highland-Piper spielt ein paar Tunes des Herrn der Ringe. So weit, so gewöhnlich. Dass er aber anlässlich der bevorstehenden Hobbit-Premiere im Gandalfkostüm spielend durch Portland auf einem Einrad fährt… Mir fehlen die Worte bei soviel Konzentration und Einfallsreichtum. Sein YouTube-Account findet sich inzwischen auch in meinem RSS-Lesegerät wieder…

Direktlink, gefunden im Kraftfuttermischwerk.

 

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The Lord of the Libraries

„Und wieder eine Herr-der-Ringe-Parodie.“ denken jetzt bestimmt einige von euch. Stimmt, aber sie ist von der University of Kansas und dient… der Aufklärung.

 

 

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Mae govannen!

Unter dem Titel Die historische Jackson-Tolkien-Connection wurde ein lesenswerten Artikel veröffentlicht, der eine Verbindung von J.R.R. Tolkien und Peter Jackson beschreibt. Irgendwie krass, wie das Leben spielt.

 

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In einer kleine Höhle…

Damals – noch vor einigen Jahren – war die Welt noch einfach: Es gab Den Hobbit von Klett-Cotta und Den kleinen Hobbit im Deutschen Taschenbuch Verlag – beides unterschiedliche Übersetzungen von Tolkiens Kinderbuch, die eine auf dem letzten Stand, die andere etwas älter und somit nicht gaaanz konform mit den letzten Wünschen des Autors. Da die Geschichte doch vielen Menschen ans Herz ging, wurde sie mehrfachst auf unterschiedlichste Art und Weise adaptiert. Die neueste Variante von Peter Jackson wird nun aber die richtig großen Wellen schlagen, das ist klar. Dass nun jedoch Klett-Cotta eine wahre Welle lostritt, hätte ich so nicht gedacht.

Zur Leipziger Buchmesse besuchte ich natürlich den Stand der Hobbitpresse in Halle 2. Doch was ich dort erblickte, ließ mich etwas zweifeln: Der Hobbit (in der Krege-Übersetzung) in drei neue(re)n Aufmachungen. Als illustrierte Variante ist der Hobbit ja mit Bildern von Alan Lee vor wenigen Jahren neu erschienen (auch als eBook erhältlich), doch nun gibt es den Hobbit noch als Kinderbuchvariante mit extra großer Schrift, in einer Ausgabe mit neuem Einband und in Bälde sollen noch zwei weitere Varianten folgen: eine mit Zeichnungen von J.R.R. und eine mit Kommentaren und Bildern. Macht also fünf an der Zahl. Und da wir ja bereits seit dem Herrn der Ringe wissen, dass zwei Übersetzungen immer etwas Variationspotential ergeben, existiert ja noch die dtv-Ausgabe, welche die Übersetzung von Walter Scherf beinhaltet. Und es war doch ein amüsantes Bild, als man dann in einer anderen Halle sowohl den dtv- als auch den Klett-Cotta-Stand mit beiden Büchern fast nebeneinander vorfand…

Sagen wir’s mal diplomatisch: Egal, für welche der gefühlten >10 Varianten (es gibt ja immer noch die alten und die cotta’schen Taschenbuchausgaben) man sich entscheiden mag: Die Story ist (zwar für Kinder aber dennoch) toll und der Filmtrailer verspricht einiges. Und nun dürfte es ja kein Problem mehr sein, das Buch vor den Filmen gelesen zu haben. Es lohnt sich. Und wenn dann auch noch LEGO das Entsprechende dazutut, dann freue ich mich wieder auf die vielen Filmchen, die mir dann über den Bildschirm flimmern. Doch bis dahin werde ich mir wohl nochmal meine Walter-Scherf-Übersetzung zu Gemüte führen. Man will ja im Kino jedes Detail ausschlachten 😀

 

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Von Dösköppen und Halbalbernen

Am Sonntag fand im Pub Noels Ballroom in Leipzig eine Autorenlesung von Der Herr der Ohrringe statt. Das Nichtraucherzimmer war gegen 17 Uhr gut gefüllt, der ein oder andere Nachkömmling gedachte noch anzureisen, doch es war auch an der Zeit anzufangen.

Also erhob sich die selbst beohrringte Leiterin des Leipziger Tolkienstammtisches, welche die Lesung initiierte, und stellte den Ohrringmeister Myk Jung vor, der sich später verteidigent als bloßen Übersetzer des Blauen Buches betitelt. Er stellte dabei heraus, dass es teilweise gravierende Abweichungen zu den Texten des Roten Buchs der Westmark gibt, doch hält er die Manuskripte aus der Bibliothek von Aytyanara für authentisch. Also sollen auch uns diese Geschichten nicht vorenthalten werden.

Die Erzählung (und somit auch ebensolche von Myk) beginnt im Turm in Murderor, wo der Herrscher Saurum eines Tages feststellt, dass er seinen Ohrring verloren hat. Ihm wird vors Auge gehalten, dass dieser doch von Elendstils Erben genommen wurde und dass dies schon über ein Zeitalter her sei. Die Zeit verann und nach über einer Stunde las Myk Jung die letzten Worte seiner „Übersetzung“ und gab einen kleinen Einblick auf weitere Manuskripte, die er in den nächsten Jahren so sammeln, übersetzen und eben auch publizieren möchte.

Mit dem Herrn der Ohrringe veröffentlichte Myk Jung bereits 2001 die erste deutsche Parodie auf den Herrn der Ringe. Nun hat er die – zugegeben recht trashige – Erstfassung überarbeitet und erweitert. Das Taschenbuch ist seit dem 15. März auf dem Büchermarkt für 16,90 Euro erhältlich.

 

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