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In einer kleine Höhle…

Damals – noch vor einigen Jahren – war die Welt noch einfach: Es gab Den Hobbit von Klett-Cotta und Den kleinen Hobbit im Deutschen Taschenbuch Verlag – beides unterschiedliche Übersetzungen von Tolkiens Kinderbuch, die eine auf dem letzten Stand, die andere etwas älter und somit nicht gaaanz konform mit den letzten Wünschen des Autors. Da die Geschichte doch vielen Menschen ans Herz ging, wurde sie mehrfachst auf unterschiedlichste Art und Weise adaptiert. Die neueste Variante von Peter Jackson wird nun aber die richtig großen Wellen schlagen, das ist klar. Dass nun jedoch Klett-Cotta eine wahre Welle lostritt, hätte ich so nicht gedacht.

Zur Leipziger Buchmesse besuchte ich natürlich den Stand der Hobbitpresse in Halle 2. Doch was ich dort erblickte, ließ mich etwas zweifeln: Der Hobbit (in der Krege-Übersetzung) in drei neue(re)n Aufmachungen. Als illustrierte Variante ist der Hobbit ja mit Bildern von Alan Lee vor wenigen Jahren neu erschienen (auch als eBook erhältlich), doch nun gibt es den Hobbit noch als Kinderbuchvariante mit extra großer Schrift, in einer Ausgabe mit neuem Einband und in Bälde sollen noch zwei weitere Varianten folgen: eine mit Zeichnungen von J.R.R. und eine mit Kommentaren und Bildern. Macht also fünf an der Zahl. Und da wir ja bereits seit dem Herrn der Ringe wissen, dass zwei Übersetzungen immer etwas Variationspotential ergeben, existiert ja noch die dtv-Ausgabe, welche die Übersetzung von Walter Scherf beinhaltet. Und es war doch ein amüsantes Bild, als man dann in einer anderen Halle sowohl den dtv- als auch den Klett-Cotta-Stand mit beiden Büchern fast nebeneinander vorfand…

Sagen wir’s mal diplomatisch: Egal, für welche der gefühlten >10 Varianten (es gibt ja immer noch die alten und die cotta’schen Taschenbuchausgaben) man sich entscheiden mag: Die Story ist (zwar für Kinder aber dennoch) toll und der Filmtrailer verspricht einiges. Und nun dürfte es ja kein Problem mehr sein, das Buch vor den Filmen gelesen zu haben. Es lohnt sich. Und wenn dann auch noch LEGO das Entsprechende dazutut, dann freue ich mich wieder auf die vielen Filmchen, die mir dann über den Bildschirm flimmern. Doch bis dahin werde ich mir wohl nochmal meine Walter-Scherf-Übersetzung zu Gemüte führen. Man will ja im Kino jedes Detail ausschlachten 😀

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